Du hast das Hauptfutter auf eine strenge Eliminationsdiät umgestellt. Das Diätfutter enthält nur Känguru und Süßkartoffel — perfekt. Aber beim täglichen Zähneputzen gibt es noch den Hühnchengeschmack-Zahncreme. Das Medikament wird in einem Stückchen Käse versteckt. Der Kauknochen kommt aus dem Supermarkt. Die Diät ist längst gebrochen — ohne dass irgendjemand es merkt.
Wo Allergene versteckt sind
Snacks und Leckerlis: - Industrielle Hundeleckerlis enthalten häufig Hühnchen, Rind, Weizen oder Milch als Aromen oder Zutaten - Selbst „natürliche" Kauartikel wie Rinderkopfhaut, Ohrmuscheln oder getrocknete Rindfleischstreifen bringen das ausgeschlossene Protein zurück
Zahnpflegeprodukte: - Zahnpasten für Hunde enthalten oft Fleischaromen - Kauknochen für die Zahnpflege enthalten Tierhaut, Fleisch oder Derivate
Medikamentenhüllen: - Tabletten in Käse, Wurst oder Pasteten verstecken — ein Klassiker, der bei Eliminationsdiäten das Ergebnis verfälscht - Alternativ: erlaubtes Fleisch aus dem Diätfutter als Hülle, oder spezielle Pillentaschen aus der erlaubten Proteinquelle
Flohschutzmittel: - Spot-on-Präparate sind kein Thema, aber manche Flohschutzmittel in Kauform enthalten tierisches Protein
Knochenbrühe oder selbst gekochte Extras: - Gut gemeint, aber ohne Kenntnis aller Inhaltsstoffe ein Risiko in der strengen Diät
Was du konkret prüfen solltest
- Zutatenliste aller Snacks und Kauartikel lesen
- Zahnpflege auf allergenfreie Methoden umstellen (z. B. spezielle Zahnpflegeroutine ohne Fleischaromen)
- Medikamente in erlaubte Hüllen wickeln oder direkt eingeben
- Alle Haushaltsmitglieder informieren
