Schwimmen macht den meisten Hunden riesigen Spaß — und dabei schlucken sie unweigerlich etwas Wasser. Das ist normal und für die meisten Hunde kein Problem. Kritisch wird es, wenn das Spielen stundenlang anhält und der Hund dabei signifikante Mengen aufnimmt.
Wie Hunde beim Schwimmen Wasser aufnehmen
Beim Schwimmen und Apportieren nehmen Hunde auf verschiedene Weisen Wasser auf:
- Beim Apportieren: Das Maul geht ins Wasser, beim Aufnehmen des Gegenstands fließt Wasser ins Maul
- Beim Schwimmen: Wellen, eigene Bewegung, versehentliches Einatmen
- Beim Spielen: Beißen ins Wasser, Schnauzentauchen
- Beim Trinken: Manche Hunde trinken tatsächlich aktiv aus dem Gewässer
Was ist unbedenklich?
Geringe Mengen Wasser beim Schwimmen sind für die meisten Hunde kein Problem. Der Körper verarbeitet kleine Mengen problemlos. Kritisch wird es bei:
- Intensivem Apportieren über mehr als 30 Minuten am Stück
- Kleinen Hunden mit geringem Blutvolumen
- Hunden, die aktiv und viel trinken aus dem Gewässer
- Spielen mit Objekten, die den Hund zum Eintauchen animieren
Pausen als wichtigste Schutzmaßnahme
Die einfachste und wirkungsvollste Maßnahme: regelmäßige Pausen aus dem Wasser.
Empfehlung: - Alle 15–20 Minuten eine Pause von mindestens 5–10 Minuten - In der Pause: aus dem Wasser, ruhen lassen, kein weiteres Spielen im Wasser - Nicht einfach das Spielzeug wechseln und weitermachen
Zeichen, dass eine Pause nötig ist: - Der Hund hechelt stark - Er taucht immer tiefer ins Wasser (Objekt suchen) - Er wirkt angestrengt oder desorientiert
Was nach dem Schwimmen zu tun ist
- Hund gut abspülen (besonders nach Salz- oder Algenwasser)
- Frisches Trinkwasser anbieten
- Beobachten auf Symptome in den ersten 1–2 Stunden
Das Wichtigste in Kürze
- Geringe Mengen Wasser beim Schwimmen sind normal und unbedenklich.
- Regelmäßige Pausen verhindern, dass zu viel Wasser aufgenommen wird.
- Kleine Hunde sind empfindlicher als große.
- Aufgeblähter Bauch, Erbrechen oder Lethargie nach dem Schwimmen: sofort Tierarzt.
