Die ersten Monate prägen ein Hundeleben. 100 Tipps zu Fütterung, Stubenreinheit, Sozialisierung, Erziehung und Gesundheit, damit dein Welpe gut ins Leben startet.
Ein Welpe ist ein unbeschriebenes Blatt — und die ersten Monate legen das Fundament für sein ganzes Leben. Diese 100 Tipps begleiten dich durch Fütterung, Stubenreinheit, Sozialisierung und Erziehung, ohne den Welpen zu überfordern.
Welpen wachsen rasant und brauchen energie- und proteinreiches Spezialfutter, das auf ihren hohen Bedarf abgestimmt ist.
Ein Welpenmagen ist klein. Verteile die Tagesration auf 3–4 Mahlzeiten, um Energie und Verdauung stabil zu halten.
Übernimm anfangs das Futter des Züchters und stelle erst nach der Eingewöhnung langsam um. Ein Wechsel plus Umzugsstress überfordert den Darm.
Spezielles Junior-Futter für große Rassen begrenzt Energie und Kalzium, damit Knochen und Gelenke gesund heranreifen.
Ein runder Welpenbauch ist niedlich, dauerhaftes Übergewicht schadet aber den wachsenden Gelenken. Füttere nach Bedarf, nicht nach Bettelblick.
Welpen brauchen ständigen Zugang zu Wasser. Stelle mehrere flache Näpfe auf, die leicht erreichbar sind.
Bring den Welpen nach Schlafen, Fressen und Spielen sofort nach draußen und lobe jedes Geschäft im Freien ausgiebig.
Schimpfen verunsichert nur. Wische kommentarlos auf und sorge für mehr Gelegenheiten draußen. Stubenreinheit braucht Wochen.
Junge Welpen können nachts noch nicht durchhalten. Plane ein, sie einmal in der Nacht nach draußen zu tragen.
In den ersten Wochen ist der Welpe besonders aufnahmefähig. Positive Erfahrungen jetzt wirken ein Leben lang.
Mache den Welpen mit Menschen, Geräuschen, Untergründen und Situationen bekannt — dosiert und positiv, ohne ihn zu überfordern.
Wenige gute Begegnungen mit freundlichen Hunden sind wertvoller als viele chaotische. Achte auf passende Spielpartner.
Staubsauger, Verkehr und Gewitter mit Ruhe und Leckerli verbinden. Frühe positive Gewöhnung beugt späteren Ängsten vor.
Ein Welpe braucht viel Schlaf. Zu viele Reize und Aktivitäten machen ihn überdreht und gestresst statt müde.
Welpen schlafen bis zu 20 Stunden am Tag. Sorge für einen ruhigen Rückzugsort, an dem er ungestört dösen kann.
Wenn der Welpe schläft, lass ihn schlafen — auch Kinder. Ungestörte Ruhe ist für die Entwicklung essenziell.
Beginne mit Sekunden und steigere langsam. So lernt der Welpe, dass Alleinsein normal und ungefährlich ist.
Mach Kommen und Gehen unaufgeregt. Kein großes Drama beim Verabschieden, damit Alleinsein nicht emotional aufgeladen wird.
Eine Transportbox positiv aufbauen — mit Futter und Ruhe. Sie wird zum Rückzugsort und erleichtert Reisen und Tierarztbesuche.
Beißt der Welpe zu fest, beende das Spiel kurz. So lernt er, wie zart er mit seinen Zähnen umgehen muss.
Zwischen dem dritten und siebten Monat fallen die Milchzähne aus. Biete geeignete Kauartikel an, um den Kaudrang zu lenken.
Lenke den Kautrieb auf erlaubte Objekte. Räume Schuhe und Kabel weg, statt nur zu schimpfen.
Kabel, Giftpflanzen, Putzmittel und Kleinteile außer Reichweite bringen. Ein Welpe erkundet alles mit dem Maul.
Bis zum Wachstumsabschluss schonen Treppensteigen und Sprünge die Gelenke. Trage kleine Welpen oder nutze Rampen.
Eine grobe Orientierung: rund fünf Minuten pro Lebensmonat, mehrmals täglich. Mehr überlastet wachsende Gelenke.
Sag den Namen und belohne, wenn der Welpe schaut. Der Name soll nie mit Schimpfen verbunden sein.
Übe das Kommen auf Zuruf von Anfang an mit hoher Belohnung. Ein junger Welpe bleibt von Natur aus gern in der Nähe — nutze das.
Wenige Minuten mehrmals täglich passen zur kurzen Aufmerksamkeitsspanne. Beende jede Einheit mit einem Erfolg.
Belohne erwünschtes Verhalten, statt Fehler zu bestrafen. So lernt der Welpe mit Freude und Vertrauen.
Regeln müssen für alle gelten und immer. Geduld und Wiederholung sind der Schlüssel zur Welpenerziehung.
Nimm den Welpe direkt nach Futter, Schlafen und Spielen nach draußen. Belohne jedes Mal, wenn er dort Geschäft macht.
Schnüffeln, Kreisen, Jammern — das sind Vorboten. Reagiere sofort, bevor es zu spät ist.
Wenn es doch passiert: gründlich reinigen, kein Schimpfen. Schimpfen macht nur Angst, nicht sauber.
Gewöhne den Welpen an Halsband und Leine, bevor er groß und stark ist. Beginne drinnen mit Belohnungen.
Wenn der Welpe zieht, stehen bleiben oder die Richtung wechseln. Nur Bewegung bei lockerer Leine.
Leine bedeutet Abenteuer, nicht Einschränkung. Verbinde sie mit Spaziergängen, Spiel und Belohnungen.
Lass den Welpen auf Abstand andere Hunde beobachten. Belohne ruhiges Verhalten, nicht Bellen und Ziehen.
Gewöhne den Welpen an Berührungen an Pfoten, Ohren und Maul. So sind Untersuchungen stressfreier.
Halte dich an den Impfplan deines Tierarztes. Regelmäßige Entwurmung schützt den Welpen und deine Familie.
Erste Tage: Ruhe, Routine und viel Schlaf. Keine Besucher, keine Überforderung — nur Zeit für Bindung.
Gewöhne den Welpen schrittweise an kurze Abwesenheiten. Beginne mit wenigen Minuten und steigere langsam.
Kein großes Drama beim Verlassen und Wiederkommen. Neutralität verhindert Aufregung und Angst.
Kauartikel, Spielzeuge und Futter-Spielzeuge halten den Welpen beschäftigt und reduzieren Langeweile.
Erste Nächte sind schwer. Kuscheldecke mit Geruch der Mutter, Wärmflasche und viel Geduld helfen.
Fester, ruhiger Ort mit Korb oder Decke. Keine Zugluft, keine direkte Heizung. Sicherheit ist wichtig.
Feste Futterzeiten, frisches Wasser immer verfügbar. Futterplatz ruhig und ungestört.
Richte dich nach Alter, Gewicht und Aktivität. Zu viel führt zu Übergewicht, zu wenig zu Mangelernährung.
Welpen brauchen spezielles Welpenfutter mit mehr Protein und Energie. Adultfutter ist nicht geeignet.
Nie abrupt das Futter wechseln. Mische altes und neues Futter über 7-10 Tage langsam.
Leckerlies sind Belohnungen, keine Mahlzeiten. Maximal 10% der täglichen Kalorien sollten aus Leckerlis stammen.
Kauartikel reinigen die Zähne und stärken das Zahnfleisch. Wähle sichere, geeignete Kauartikel.
Gewöhne den Welpen an das Zähneputzen. Beginne mit Fingerhut und spezieller Welpen-Zahnpasta.
Mit 3-4 Monaten beginnt der Zahnwechsel. Kühlende Spielzeuge und Kauartikel lindern den Schmerz.
Bürste den Welpen regelmäßig, damit er sich an das Bürsten gewöhnt. So ist die Fellpflege später stressfrei.
Welpen müssen nicht oft gebadet werden. Nur wenn nötig, mit spezieller Welpen-Shampoo.
Gewöhne den Welpen an das Berühren der Pfoten. Lerne das richtige Krallenschneiden oder lasse es machen.
Regelmäßiges Spiel und Bewegung fördern die Muskeln, Knochen und das Immunsystem. Aber nicht überfordern.
Welpen brauchen Bewegung, aber nicht zu viel. Die Faustregel: 5 Minuten pro Lebensmonat, zweimal täglich.
Apportieren, Verstecken und Klettern sind gute Spiele. Vermeide Springen und harte Stopps.
Welpen brauchen viel Schlaf und Ruhe. Übermäßige Aktivität schadet dem Wachstum und der Entwicklung.
Gewöhne den Welpen früh an verschiedene Menschen, Tiere und Umgebungen. Das ist entscheidend für sein Verhalten.
Lass den Welpen nur mit geimpften, freundlichen Hunden spielen. Überwache die Begegnungen.
Gewöhne den Welpen an verschiedene Geräusche, Oberflächen und Situationen. Das verhindert Ängste.
Gewöhne den Welpen langsam an kurze Alleinsein-Phasen. Beginne mit wenigen Minuten und steigere langsam.
Vermeide dramatische Abschiede und Begrüßungen. Sei ruhig und konsequent beim Kommen und Gehen.
Gewöhne den Welpen an eine Kiste oder Box. Das ist ein sicherer Rückzugsort und hilft beim Alleinsein.
Sitz, Platz und Hier sind die wichtigsten Grundkommandos. Beginne früh und übe regelmäßig.
Belohne gewünschtes Verhalten sofort mit Leckerlis, Lob oder Spiel. Strafe ist unnötig und kontraproduktiv.
Sei konsistent mit Regeln und Kommandos. Alle Familienmitglieder sollten das Gleiche tun.
Welpen haben kurze Aufmerksamkeitsspannen. Halte Trainingseinheiten auf 5-10 Minuten, mehrmals täglich.
Welpen beißen beim Spielen. Leite das Beißen auf Spielzeug um und belohne sanftes Verhalten.
Ignoriere den Welpen, wenn er springt. Belohne ihn nur, wenn alle vier Pfoten am Boden sind.
Ignoriere Bellen und Anspringen. Belohne ruhiges Verhalten. Gib dem Welpen eine Alternative.
Gib dem Welpen genug Beschäftigung und Spielzeug. Zerstörung ist oft ein Zeichen von Langeweile.
Beschäftige den Welpen regelmäßig mit Spiel, Training und Spaziergängen. Langeweile führt zu Verhaltensproblemen.
Biete dem Welpen verschiedene Spielzeuge und Beschäftigungsmöglichkeiten. Wechsle regelmäßig ab.
Untersuche den Welpen regelmäßig auf Parasiten, Hautprobleme und andere Gesundheitsprobleme.
Halte den Impfplan ein und entwurme den Welpen regelmäßig. Das ist wichtig für die Gesundheit.
Plane regelmäßige Tierarzt-Besuche für Impfungen, Checks und Beratung. Der Tierarzt ist dein Partner.
Habe einen Notfall-Plan mit Tierarzt-Nummer, Erste-Hilfe-Kenntnissen und Transportmöglichkeiten.
Plane Reisen mit dem Welpen gut vorbereitet. Reisekiste, Dokumente und routinierte Gewöhnung sind wichtig.
Gewöhne den Welpen früh ans Auto. Sichere Transportbox oder Sicherheitsgurt sind Pflicht.
Informiere dich über Regeln für Hunde in Bahn, Bus und Flugzeug. Box und Maulkorb sind oft Pflicht.
Suche nach hundefreundlichen Unterkünften. Prüfe Regeln und Buche frühzeitig.
Plane den Urlaub mit dem Welpen gut. Aktivitäten, Unterkunft und Notfall-Plan sind wichtig.
Gewöhne den Welpen langsam an andere Haustiere. Überwache Begegnungen und gib beiden Sicherheit.
Lehre Kinder, wie sie mit Welpen umgehen. Überwache Begegnungen und gib beiden Sicherheit.
Lehne Besucher nicht ab, sondern gewöhne den Welpen an sie. Regeln und Ruhe sind wichtig.
Gewöhne den Welpen an verschiedene Umgebungen. Stadt, Land, Wasser und Verkehr sind wichtig.
Gewöhne den Welpen an verschiedene Geräusche. Donner, Feuerwerk, Verkehr und Haushaltsgeräte sind wichtig.
Schütze den Welpen vor extremem Wetter. Hitze, Kälte, Regen und Wind erfordern besondere Vorsicht.
Achte auf die Körpertemperatur des Welpen. Überhitzung und Unterkühlung sind gefährlich.
Schütze den Welpen vor der Sonne. Schatten, Wasser und Sonnenschutzmittel sind wichtig.
Schütze den Welpen vor Kälte. Decken, warme Kleidung und kurze Spaziergänge sind wichtig.
Schütze den Welpen vor Regen. Regencape, Trocken halten und kurze Spaziergänge sind wichtig.
Gewöhne den Welpen langsam an Wasser. Schwimmen, Sicherheit und Überwachung sind wichtig.
Lehre den Welpen schwimmen. Schrittweise Gewöhnung, Positive Erfahrungen und Sicherheit sind wichtig.
Beginne langsam mit Sport. Spaziergänge, Spiel und leichte Übungen sind wichtig für die Entwicklung.
Fördere die geistige Entwicklung des Welpen. Puzzle, Spiel und Training sind wichtig.
Plane die Zukunft mit dem Welpen. Ausbildung, Gesundheit und Pflege sind wichtig für ein langes, glückliches Leben.