BARF ist kein Fertigprodukt mit aufgedruckter Zusammensetzung. Du bist der Hersteller. Und wie jeder Hersteller solltest du eine Dokumentation haben — nicht aus Bürokratie, sondern weil sie dir und deinem Hund nützt.
Warum Dokumentation beim BARFen sinnvoll ist
Ohne Aufzeichnungen passiert Folgendes: - Du änderst die Ration schrittweise, ohne es zu merken (Drift) - Bei Problemen weißt du nicht, was sich wann geändert hat - Beim Tierarztbesuch kannst du keine konkreten Angaben machen - Du musst die Berechnung jedes Mal neu machen
Mit einer kurzen Dokumentation hast du: - Eine reproduzierbare Basis - Eine Fehlersuche-Grundlage bei Problemen - Einen Vergleich über Zeit (Körpergewicht, Kotqualität, Energielevel)
Was du festhalten solltest
Minimaler Aufwand, maximaler Nutzen:
- Zusammensetzung: Welches Fleisch (Sorte + Menge), welche Innereien (Sorte + Menge), Knochen/Kalziumquelle, Pflanzliche Anteile, Ergänzungen
- Tagesmenge: Gesamtgewicht der Tagesration
- Datum der letzten Änderung
- Gewicht des Hundes (monatlich)
- Kurze Notizen zu Kotqualität, Fell, Energie
Womit du dokumentierst
- Papier: Einfach und datenschutzkonform — ein kleines Notizbuch reicht
- Tabellenkalkulation: Ideal für Berechnungen und Gewichtsverläufe
- BARF-Apps: Es gibt Apps speziell für Rohfütterung (z. B. BARF-Rechner-Apps), die Nährstoffberechnungen mitführen
