BELLA schnüffelt sich durch die Sorten …
Seite wird geladenBELLA schnüffelt sich durch die Sorten …
Seite wird geladenWissenschaftliche Begriffe aus der Hundeernährung einfach erklärt — damit du Studien und Empfehlungen wirklich verstehst.
Synthetische Antioxidantien zur Haltbarmachung von Fetten in Trockenfutter. Ethoxyquin ist in der EU für Heimtierfutter nicht mehr zugelassen.
Zusatzstoffe, die ausschließlich die optische Erscheinung des Futters für den Menschen beeinflussen — braune Kroketten statt grauer.
Kohlenhydratquellen, die in vielen Trockenfuttern Energie liefern und die Struktur der Extrudate (Kibbles) ermöglichen.
Zugesetzte Geschmacksstoffe (oft Fleischhydrolysat oder Hefeextrakt), die ein Futter für den Hund attraktiver machen sollen.
Pflanzliche Proteinquelle aus Sojabohnen, oft als günstiger Ersatz oder Ergänzung zu tierischem Protein eingesetzt.
Sammelbegriff für alle nicht zum Verzehr für Menschen bestimmten Teile vom Schlachttier — Innereien, Knochen, Häute, Federn. Per Gesetz nicht weiter aufgeschlüsselt.
Tiermehl ist ein Sammelbegriff für getrocknete, gemahlene tierische Bestandteile ohne Artangabe. Fleischmehl mit Artangabe ("Hühnermehl") bezeichnet konkret welche Tierart und meist welcher Anteil Muskelfleisch enthalten ist.
Getrocknete Rückstände aus der Zuckerproduktion. Fast zuckerfrei, aber reich an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen.
Eine Diät zur Diagnose von Futterallergien, bei der der Hund nur eine einzige Protein- und Kohlenhydratquelle erhält, die er vorher noch nie gefressen hat.
Laboruntersuchungen außerhalb eines lebenden Organismus, z.B. in Reagenzgläsern. Wird zur Simulation von Verdauungsprozessen verwendet.
Untersuchungen an lebenden Organismen. Gibt realistischere Ergebnisse als in vitro, ist aber aufwendiger und ethisch komplexer.
Eine statistische Methode, die Ergebnisse mehrerer unabhängiger Studien zu einem Thema zusammenfasst und analysiert, um zu einer Gesamtaussage zu kommen.
Eine randomisierte kontrollierte Studie ist der Goldstandard der klinischen Forschung. Teilnehmer werden zufällig verschiedenen Gruppen zugeteilt, um Verzerrungen zu minimieren.
Eine Omega-6-Fettsäure, die an Entzündungsreaktionen beteiligt ist. Ein hohes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 kann Entzündungen fördern.
Eine Omega-3-Fettsäure, die wichtig für Gehirnentwicklung, Sehkraft und Entzündungshemmung ist. Sie kommt vor allem in Fischöl und bestimmten Algen vor.
Eine Omega-3-Fettsäure mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Wird oft bei Gelenkproblemen und Hauterkrankungen eingesetzt.
Protein, das in kleinere Bestandteile (Peptide und Aminosäuren) zerlegt wurde. Dadurch wird es für das Immunsystem weniger erkennbar und kann bei Allergien besser vertragen werden.
Vollwertige, ausgewogene pflanzliche Ernährung für Hunde. Erfordert sorgfältige Supplementierung mit Taurin, L-Carnitin und B-Vitaminen.
Eine Fettform, die das Gehirn als alternative Energiequelle nutzen kann. Wird bei kognitiver Dysfunktion bei Senioren eingesetzt.
Lebende Mikroorganismen, die bei Einnahme in ausreichender Menge gesundheitliche Vorteile bieten. Sie sind die "guten" Bakterien selbst.
Unverdauliche Nahrungsbestandteile (meist Ballaststoffe), die das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern.
Rohfutter-Diät mit rohem Fleisch und tierischen Nebenprodukten. Kann kommerziell oder selbst zubereitet sein. Bringt mikrobiologische Risiken mit sich.
Der Anteil der Nährstoffe, die vom Körper aufgenommen und verwertet werden können. Unterscheidet sich zwischen Nährstoffen und Altersgruppen.
Kutane Futtermittelunverträglichkeit – Hautreaktionen, die durch bestimmte Nahrungsbestandteile ausgelöst werden.
Eine altersbedingte neurodegenerative Erkrankung bei Hunden, vergleichbar mit Alzheimer beim Menschen. Führt zu Orientierungslosigkeit, Schlafproblemen und Verhaltensveränderungen.
Ein Ungleichgewicht im Darmmikrobiom, bei dem schädliche Bakterien überhandnehmen. Kann zu Verdauungsproblemen, Entzündungen und anderen Gesundheitsproblemen führen.
Ein ausgeglichenes, gesundes Darmmikrobiom. Eubiosis fördert Gesundheit und Stoffwechsel.
Ein Blutzucker-Marker, der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 1–3 Wochen widerspiegelt. Wird zur Diabetes-Diagnose und -überwachung verwendet.
Die Gesamtheit aller Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze) in einem bestimmten Lebensraum, insbesondere im Darm. Das Darmmikrobiom spielt eine wichtige Rolle für Verdauung und Immunsystem.
Ein Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien im Körper. Kann zu Zellschäden führen und wird mit Alterungsprozessen und verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht.
US-amerikanische Organisation, die Richtlinien für die Nährstoffzusammensetzung von Tiernahrung festlegt. "AAFCO-zertifiziert" bedeutet, dass ein Futter bestimmte Mindeststandards erfüllt.
Europäischer Verband der Tiernahrungsindustrie. Legt Richtlinien für die Nährstoffzusammensetzung von Tiernahrung in Europa fest.